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WSI Mitteilungen - vol. 70 n° 2 -

"Der Beitrag beleuchtet die Debatte um Industrie 4.0 aus einer auf soziale Innovation ausgerichteten Forschungsperspektive. Überzogene Ansprüchen ihrer Protagonisten im Hinblick auf Zwangsläufigkeit, Reichweite, Bedeutung und Leistungsversprechen werden ebenso kritisch aufgezeigt wie die Risiken einer Überbewertung derart technikzentrierter Visionen. Der dadurch ausgelöste Diskurs um Arbeiten 4.0 hat inzwischen deutlich an Eigenständigkeit gewonnenen und versucht, eigene Akzente zu setzen, indem der enge industriebezogene Fokus erweitert und die sozialen Belange und gesellschaftlichen Ansprüche im Zusammenhang mit der Digitalisierung stärker betont werden. In diesem Rahmen werden sowohl soziotechnische Ansätze zur Gestaltung der digitalen Arbeitswelt weiterentwickelt als auch die Zivilgesellschaft mobilisierende Governance-Prozesse forciert, ohne jedoch bisher die Dominanz der digitalen Agenda durch Industrie 4.0 reduzieren zu können. Der Ansatz sozialer Innovation schließt die Entwicklung partizipativer Formen der Arbeits- und Technikgestaltung ein, führt aber mit der Möglichkeit zur Analyse und Gestaltung von Transformationsprozessen als intentionale Neukonfiguration sozialer Praktiken über Industrie 4.0 hinaus. Eine daran orientierte Weiterentwicklung des bestehenden Governance-Modells der digitalen Transformation, die soziale Innovationen und damit die Frage eines kreativen bedarfsorientierten Umgangs mit Digitalität ins Zentrum rückt, ist dringend erforderlich."
"Der Beitrag beleuchtet die Debatte um Industrie 4.0 aus einer auf soziale Innovation ausgerichteten Forschungsperspektive. Überzogene Ansprüchen ihrer Protagonisten im Hinblick auf Zwangsläufigkeit, Reichweite, Bedeutung und Leistungsversprechen werden ebenso kritisch aufgezeigt wie die Risiken einer Überbewertung derart technikzentrierter Visionen. Der dadurch ausgelöste Diskurs um Arbeiten 4.0 hat inzwischen deutlich an Eigenständigkeit ...

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